CMD-Diagnostik

Das Zusammenspiel von fünf Muskelpaaren, dem linken und dem rechten Kiefergelenk und einem komplexen Band- und Gelenkkapselapparat sind wir in der Lage, unseren Mund zu öffnen und den Unterkiefer zu bewegen.Ist das Kausystem gestört entsteht eine „Dysharmonie“ und es kann zu Schmerzen in der Kaumuskulatur und im Kiefergelenk führen.Weiterhin ist es möglich, dass die Mundöffnung eingeschränkt wird oder Knack-Geräusche im Kiefergelenk auftreten.

Eine ausführliche Anamnese, die sogenannte manuelle Funktionsanalyse, des Patienten ist die unabdingbare Basis einer jeden CMD-Diagnostik. Die CMD-Diagnose beinhaltet somit eine umfassende Untersuchung des gesamten Kausystems, der Kiefermuskulatur, der Kiefergelenke und der Zähne. Weiterhin werden mögliche Fehlstellungen des Körpers oder des Kopfes untersucht, um der Ursache auf den Grund zu gehen. Hierbei tastet bzw. prüft der Physiotherapeut oder Zahnarzt diverse Positionen ab.

Meist wird die Diagnose im interdisziplinären Team vom Zahnarzt, Physiotherapeut oder anderen Fachärzten erarbeitet.

Mögliche Differentialdiagnosen:
  • psychosomatische Erkrankungen

  • Tumorerkrankungen

  • chronische Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)