Was ist CMD?

Unter dem Begriff CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion) versteht man die Störung des Zusammenwirkens der Zähne, der Kaumuskeln und der Kiefergelenke. Normalerweise funktionieren sie gemeinsam als unser „Kauorgan“. Treffen allerdings Ober- und Unterkiefer nicht in der korrekten Position aufeinander, so kann es zu Schmerzen und Störungen kommen, wie zum Beispiel einem knackendem Kiefergelenk, Verspannungen im Nacken, Kopfschmerzen und anderen Beschwerden.

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Denn beim Schließen des Mundes verschiebt sich der Unterkiefer dann automatisch in eine neue Position, um diese Fehlstellung auszugleichen.

So entsteht ein Druck auf die naheliegenden Muskeln, dass diese in unnatürlicher Art und Weise angesprochen und belastet werden. Experten sprechen hierbei von einer Craniomandibulären Dysfunktion (kurz CMD), einer Fehlfunktion im Kiefergelenk. Der Begriff CMD stammt von „Cranium“ (Schädel), „Mandibula“ (Unterkiefer) und „Dysfunktion“ (Fehlfunktion) ab.

Die Auswirkungen können unterschiedlicher Natur sein. Da unser Kausystem über Muskeln und Nerven intensiv mit anderen Teilen des Stütz- und Bewegungsapparats verbunden ist, können Funktionsstörungen des Kausystems Beschwerden auch in anderen Bereichen des Stütz- und Bewegungsapparats auslösen. Ebenfalls können Störungen des Stütz- und Bewegungsapparats aber auch Beschwerden und Erkrankungen im Kausystem mit sich bringen.

Wegen dieser komplexen Zusammenhänge ist für Betroffene die intensive Zusammenarbeit von Physiotherapeuten, Zahnärzten, Orthopäden und anderen Fachärzten ein wichtiger Bestandteil einer effektiven Behandlung.

Was ist CMD? Cranimandibuläre Dysfunktion?
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